songs about roving, rambling and plain hard luck & photography from the other side …

wearing out my heart in little towns

© Randers, Dänemark, 2015, Florian Fritsch

Rain on the sidewalk / Neon winking out / I get farther from home / All the time / Worn out and wondering / Traveling unraveling / Wearing out my heart / In little towns / Tea and Tobacco / Whiskey from a tin cup / When I had one good coat / I was warm (Jeffrey Foucault)

posted: Juli 12, 2015
under: black & white, pictures
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18 Responses to “wearing out my heart in little towns”

  1. Ulli sagt:

    Durch die Gaze geschaut, in der Ferne das Meer, ein Auto nähert sich, alles andere bleibt ungewiss, eine wunderbare Bildmetapher fürs Leben …

    liebgrüss Ulli

    • Fritsch sagt:

      Ins Ungewisse um überrascht zu werden. Ein Lied dazu. Die Bilder bleiben. Vielen Dank, Ulli.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  2. walter sagt:

    Diese Aufnahme verbirgt mehr als sie zeigt und darin liegt der Reiz dieser Fotografie. Der Tunnelblick verliert sich in der Ferne, man vermutet Geländer und Eisenbahnschienen oder eine Strasse und so geht die Kopfreise immer weiter und findet dabei kein Ende.

    • Fritsch sagt:

      Und wenn der Blick endlos ist, dann sind es auch die Reisen. Zum Glück. Vielen Dank, Walter.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  3. Uwe sagt:

    Dieser Spalt weckt den Voyeur in uns, wie er zuvor ihn im Fotografen geweckt hat. Die Verhinderung des Blicks macht neugierig und zugleich merken wir, dass jedes Foto nur ein Fragment ist, ein kalkulierter Ausschnitt, eine Spiegelscherbe des Sichtbaren. Hier ahnen wir eine Straße, Lichter von Autos, ein Balkongitter, ein städtisches Umfeld, mehr nicht. Darauf kann man sich einen Reim machen – oder es lassen und nur die Atmosphäre des Ungefähren genießen, die nicht nur jenseits des Vorhangs herrscht, sondern auch diesseits, dort, wo der Fotograf steht und den Knopf auslöst. Hatte er wohl schon zu diesem Zeitpunkt diesen Song im Sinn?
    Gruß, Uwe

    • Fritsch sagt:

      Das Lied, die Platte, das Gesamtwerk dieses großartigen Songwriters trage ich nun schon wieder seit Wochen mit mir herum. Einmal mehr merke ich, dass er einer der derjenigen ist, die mich auf meinen Wegen & im Irrgarten meiner Bilder unentwegt begleitet. Und es scheint, dass es für jede Textzeile ein Bild gibt. Manchmal klar. Manchmal mehr ahnend. Vielen Dank, mein Freund.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  4. Francis J sagt:

    What we can see behind a curtain of rain, what we can’t see, yet more fascinating. There in the far distance a tornado is approaching, the tornado which took possession of our mind, and that may be the worst. Or the best…
    A subtle approach, Florian, of these phenomenons, making us wondering if it’s worth getting outdoor. Or not. What should be met? All cats are gray by night, truly.
    Anyway, we have no other solution than to continue on our way, where ever it leads. Let’s go on brother!

    • Fritsch sagt:

      From time to time nothing seems clear except for the existence of these streets that lead us to the great unknown. And I can’t help but wonder where I’m bound, brother. But I don’t worry because these are dark nights are no lonely nights when you got a coat, a whiskey & a friend to share stories & thoughts. Thanks, brother.

      All the best & safe travels, Fritsch.

  5. hehe, i’m a little town, i’m Nazareth… are you wearing out your heart in me, baby? :)

  6. michèle sagt:

    Magie du flou mystérieux, de l’attirance pour ce qui était caché, moment où le jour et la nuit sont très proches.
    Très poétique!

  7. Markus sagt:

    Die Vorhänge aus Tränen, vielleicht, oder es war doch nur der Rauch… So intensiv wir auch in die Ferne schauen wollen, es scheint doch Spiegel zu sein in dem wir uns selbst nicht erkennen wollen.

    • Fritsch sagt:

      Vielen Dank, Markus. Und jedes Bild verrät etwas über uns, auch wenn es manchmal nicht ganz eindeutig, nicht ganz klar, nicht fokussiert zu sein scheint. Aber das ist vielleicht nicht nur die Magie der Bilder, sondern auch die Magie des Hier- & Dortseins.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  8. Ich ahnte es, hinter geschlossenen Vorhängen lauern grandiose Bilder. Klasse, lieber Florian!
    Liebe Grüße von uns, dm und mb

    • Fritsch sagt:

      Da lauern Bilder & noch ganz andere Dinge. Und je nach Vorhang will man sie sehen oder nicht. Vielen Dank, Ihr beiden.

      Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

  9. MT sagt:

    Beautiful!

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